Was macht eigentlich: Nibbler?
Der, Anfang des Jahres aufgebaute, Homeserver Nibbler hat sich gut in die Gruppe integriert und ist stets hilfsbereit.
Das, oder so ähnlich, hätte auf seinem Zeugnis gestanden. Anfang des Jahres habe ich den Homeserver „nibbler“ aufgebaut (siehe hier, hier, hier, hier auch und hier) über den ich hier kurz ein Fazit abgeben möchte. In den letzten Monaten habe ich mal mehr und mal weniger an der Kiste herumgebastelt. FreeBSD als Betriebssystem fühlt sich sehr angenehm an und ich werde in nächster Zeit wohl auf kein anderes OS setzen. Es ist klar strukturiert, einfach zu administrieren und macht mir irgendwie mehr Spaß als der Ubuntu Server und der SuSE Enterprise Server.
Neben seinem eigentlichen Zweck, als redundantes Behältnis für meine Daten zu dienen, erfüllt Nibbler jetzt noch weitere nützliche Zwecke. Er dient als Datenzuspieler für die Plex Installation im Wohnzimmer. Plex läuft meinem MacBookPro, welches am TV via HDMI angeschlossen ist und greift über einen AFP Share auf den Server zu. Full-HD Inhalte jeglicher Art werden ohne Probleme abgespielt, die sich Plex über eine 1Gbit Leitung vom Server holt. Ich kann Plex an dieser Stelle uneingeschränkt empfehlen. In einem späteren Post über mein Heimkino werde ich noch einige Worte darüber verlieren.
Weiterhin dient der Server noch als OpenVPN Server mit dem ich von überall aus in mein heimisches Netzwerk komme und in unsicheren WLANs auch ungestört surfen kann. Praktisch ist der auch somit einfache Zugriff auf meine TimeCapsule. Einziger Wermutstropfen ist die langsame Internetverbindung zu Hause, was das Kopieren von größeren Dateien über das VPN eigentlich unmöglich macht. Zum Surfen reicht es aber noch aus.
Der Stromverbrauch liegt im Schnitt bei ca. 60W. Unter Volllast zeigt mir das Messgerät meist 80W – 100W an. Damit ich immer auf dem Laufenden bin, was auf dem Server passiert setze ich Munin ein. Ein nettes Tool was mir die verschiedensten Parameter als Graphen darstellt. Weiterhin berichtet mir Nibbler über Twitter, ob bei den regelmäßigen Portaudit Checks Probleme aufgetreten sind. Alles in allem bin ich sehr zufrieden.
Habt ihr einen Homeserver? Wofür setzt ihr ihn ein?
GWT 1.7, Hosted Mode und Snow Leopard
Ich hatte bereits Anfang des Jahres versucht mit Google’s GWT 1.5 und unter Mac OS X Leopard den Hosted Mode zum Laufen zu bringen, jedoch ohne Erfolg. Es scheiterte immer daran, dass der Hosted Mode von GWT Java 1.5 voraussetzt. Jedoch ist Java 1.5 für ein Java 1.6 Projekt keine Option. Mit GWT 1.7 hoffte ich auf Besserung, doch was sprang mir heute ins Gesicht?
„You must use a Java 1.5 runtime to use GWT Hosted Mode on Mac OS X.“
Nun ja, mit Snow Leopard wird Java 1.6 ausgeliefert. Auch wenn in Eclipse zusätzlich Java Version 1.5 angezeigt wird, sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Das sind Symlinks auf Java 1.6. Im Issue Tracker von GWT wird dieses Problem beschrieben und auch Quick Hacks zum Besten gegeben. Zusammenfassend gebe ich hier mal eine kleine Anleitung die auf einem Blogeintrag im Lombardi Development Blog basiert. Das Schöne ist, dass kein Nachinstallieren von Java 5 nötig ist.
Die Validierung, ob Java 1.5 vorhanden ist, geschieht in der BootStrapPlatform.class, speziell in der Methode isJava5(). Diese wird nun überschrieben, sodass sie immer „true“ zurückgibt. Dafür wird im GWT Projekt ebenfalls die Klasse BootStrapPlatform angelegt. Dabei ist zu beachten, auch das Paket beizubehalten (com.google.gwt.dev). Nun wird der Quellcode der Klasse aus der gwt-dev-mac.jar kopiert und ändert die Methode isJava5() so, dass sie immer „true“ zurückgibt. Anschließend wird in der Run Configuration des Projektes der VM das Argument „-d32″ mitgegeben. Nun sollte der Hosted Mode unter Mac OS X Snow Leopard mit Java 1.6 laufen.
Ubuntu Netbook Remix unter VirtualBox

Ich hatte vor dem Kauf meines Netbooks mal ein Auge auf verfügbare Distributionen die auf Netbooks ausgelegt sind angeschaut. Als erstes kam da Ubuntu Netbook Remix (UNR) auf den Plan. Also VirtualBox angeworfen, UNR runtergeladen und erstmal festgestellt, dass UNR als *.img Datei daherkommt um von Flash geladen zu werden, und in VirtualBox nicht eingebunden werden kann. Naja, eine kurze Suche brachte die Lösung.
Erstmal aus dem IMG ein VDI von dem gebootet werden kann erstellen:
VBoxManage convertfromraw ubuntu-9.04-netbook-remix-i386.img ubuntu-netbook-live.vdi
Dann eine Festplatte erstellen auf der genügend Platz ist:
VBoxManage createhd -filename ubuntu-netbook-hd.vdi -size 8000 -register
Als nächstes in VirtualBox eine VM erstellen, die als Primary Master die Live VDI hat (ubuntu-netbook-live.vdi) und als Primary Slave die ‘normale’ HD (ubuntu-netbook-hd.vdi). Beim booten der VM wird dann auf den Slave installiert. Ich habe dazu eine Partition auf dem Slave mit ext4, und eine swap erstellt.
Das war es auch schon.