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Home Server Teil 1: Motivation

24. Januar 2009

Also warum überhaupt so einen Home Server fragt sich der ein oder andere. Nun, ich habe ja schon einen kleinen Pentium 3 hier herum zu stehen. Und um es kurz zu machen: der muss weg. Zu laut, zu alt und für meine Ideen ungeeignet. Ich habe den P3 mal irgendwo bei einer Entrümpelung abgestaubt, Ubuntu raufgeschmissen und ihn gelegentlich als Gateway für einen SOCKS Proxy benutzt um in unsicheren WLANs sicher surfen zu können. Und ein Wiki ist da auch noch drauf. Also was sind die Anforderungen an den neuen Rechner?

  • er muss leise sein
  • er muss stromsparend sein
  • er muss jede Menge Platz bieten

Das sind erstmal die offensichtlichen Eigenschaften, die man sich eigentlich von jedem Rechner zu Hause wünscht. Mein alter P3 erfüllt keine dieser Kriterien. Er ist laut, verbraucht Strom (auch im ausgeschaltetem Zustand) und hat eine acht Jahre alte 40GB Seagate Platte.

Bevor man mit so einem Projekt anfängt und Geld ausgiebt, sollte man sich erstmal die Aufgaben und Nutzen eines solchen Rechners vor Augen führen. Ich komme da auf folgende Liste:

  • Backupserver für meine TimeCapsule
  • Dateiserver
  • VPN Server
  • SOCKS Proxy

Alleine schon Punkt 1 motiviert mich einen Home Server aufzubauen, denn was nützen mir die Backups meiner Macs auf der TimeCapsule wenn diese mal ausfällt. Rule of thumb: Backups immer an zwei Orten aufbewahren.

Die Motivation stimmt schonmal, jetzt muss nur noch die geeignete Hardware gefunden werden. Dazu mehr im zweiten Teil.

Was wären Eure Einsatzgebiete für einen Home Server? Vielleicht hat ja der eine oder andere noch eine nette Idee die man umsetzen könnte.

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3 Kommentare leave one →
  1. 24. Januar 2009 17:07

    Mir würde da noch der mediale Teil einfallen, schön Musike streamen auf jeden PC/Mac im Haus.
    Ansonsten wären Backups auch der primäre Grund mir so ein Teil anzuschaffen.

    Ich habe auch schon überlegt eine FritzBox zweckzuentfremden und per USB eine Backupplatte bzw. per LAN ein kleines NAS Gehäuse anzuschließen. Leider sind diese Gehäuse ziemlich teuer und meistens bieten sie keinerlei Stromsparfunktionen. Nicht einmal die Platten schalten sich aus. Eine Lösung von Buffalo fand ich erst ganz interessant, weil sie eben dies unterstützt, die Platte abzuschalten, wenn kein Zugriff auf sie erfolgt. Leider haben das die Mannen mit einer Win SW gelöst, was keine gute Lösung für mich ist.
    Außerdem steht die FritzBox im Wohnzimmer und da macht es sich nicht gut, wenn so ein kleines Kästchen immer läuft.

    Zweite Möglichkeit stellt für mich ein PC dar, der sich nur einschaltet (Stichwort: WakeOnLAN), wenn wirklich auf ihn zugegriffen wird und nach einer gewissen Zeit dann wieder einschläft. Das hört sich für mich nach einer guten Lösung an, vor allem ist man relativ frei, was Erweiterungen auf der SW und HW Seite angeht. Leider würde ich aber auch gerne per WLAN auf das Ding zugreifen wollen. Vielleicht für große Backups nicht so gut geeignet, aber für Mediastreams und kleinere Dateien. Dafür müsste dann wieder ein WLAN Router her (der hier noch steht), der ständig an sein muss.

  2. 24. Januar 2009 17:18

    Was mir noch eingefallen ist:

    Das Mainboard sollte die Möglichkeit bieten die CPU manuell/automatisch zu untertakten/undervolten. Warum sollte die bei einem File-/Backupserver mit voller Spannung laufen, bzw. mit der Spannung, die der Hersteller vorgibt. Die meisten AMD CPUs lassen sich ohne Probleme ein wenig undervolten.

    Interessant wäre auch die Idee das OS auf eine CF-Karte zu packen, die per IDE Adapter angeschlossen wird. Die Platten könnten dann nach einer kurzen Zeit ruhen und der Server wäre theoretisch muchs-mäuschen-still.
    Integriertes WLAN aufm Board wäre auch nett. 🙂

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