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OpenSolaris Stammtisch – ZFS

28. Januar 2009

Na das passte ja. Heute fand im Newthinking Store in Berlin im Rahmen des OpenSolaris Stammtisch ein Vortrag über ZFS statt. Da ZFS für mich im Moment ein brandheißes Thema ist, habe ich mir diesen natürlich nicht entgegen lassen.
Vor Ort waren circa 30 bis 40 Leute, die gerade mal so in den Newthinking Store gepasst haben. Die Veranstalter hatten bei vorherigen Stammtischen so um die 15 bis 20 Besucher gezählt, womit der heutige Stammtisch einen Besucherrekord darstellte.

Gehalten wurde der Vortrag von Ulrich Gräf, OS Ambassador bei Sun. Der ursprüngliche 89 seitige (!) Vortrag wurde in einer gekürzten Version gehalten, was der Länge aber keinen Abbruch tat. Es war ein lebendiger und von Dialogen getriebener dreistündiger Talk, der einem die Kernfeatures (copy-on-write, pools, self-healing) von ZFS im Detail näherbrachte.

Wer sich für den Vortrag interessiert, dem kann ich „ZFS – The last word in file systems“ empfehlen, da die Folien denen des Vortrags sehr ähnlich bis identisch sind.

Ich fühle mich nach dem Vortrag noch mehr bestärkt Solaris und ZFS einzusetzen, da die Features doch sehr überzeugend sind.

Links:

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12 Kommentare leave one →
  1. 29. Januar 2009 06:36

    Ja, da hast du recht. ZFS hat unbestechliche Stärken. Aber deswegen auf Solaris setzen?

  2. Sascha permalink
    29. Januar 2009 08:53

    Ja ich denke schon. Solaris ist im Moment das einzige System wo es quasi „built-in“ ist und bei Bugfixes möchte ich schnell ein Update haben und nicht auf einen Port warten müssen. Ausserdem ist das Booten von ZFS nur unter Solaris möglich, wenn, dann möchte ich das ganze System mit ZFS betreiben. FreeBSD wäre halt noch eine Alternative. Ich werde OpenSolaris auf jeden Fall erstmal ausprobieren. Dank ZFS kann ich das OS ja später noch austauschen und meinen RAIDZ einfach wieder einbinden (lassen).

    Was spricht denn gegen Solaris?

  3. 29. Januar 2009 09:14

    Nein, ich will dich davon nicht abhalten. Probiere es aus. Nur 2 Stichworte: Paketmanagment und Hardwareunterstützung.

    OpenSolaris hat sich aber definitiv sehr gut entwickelt. Mal sehen wie es weiter geht.

  4. Sascha permalink
    29. Januar 2009 10:17

    Nein, ich bin ja immer für Hinweise dankbar. Ich werde FreeBSD auch noch mal in der VM testen um zu sehen, ob ich da den Medienserver zum Laufen bekomme. Das hat unter Solaris nämlich noch nicht geklappt.

  5. 29. Januar 2009 13:23

    Definitiv ZFS, so scheint es aktuell, DAS Filesystem. Die Möglichkeiten mit RAIDz einen wirklich sicheren Festplattenverbund aufzubauen ist klasse. Ich habe seit 2 Tagen nun einen Fileserver auf FreeBSD Basis hier neben mir laufen (3.6TB Gesamtkapzität) und setze darauf ZFS mit RAIDz ein. Solaris oder OpenSolaris hätten mir auch zugesagt, sind aber beider wegen relativ schlechter Hardwareunterstützung gescheitert. OpenSolaris schaffte es nicht einmal von der (stromsparenden) Onboardgrafikkarte zu booten. Sehr schade.

    Auf meinem ThinkPad X41 hingegen macht OpenSolaris eine relativ gute Figur. Leider scheint das Thema ACPI noch ein Fremdwort zu sein und so ist es wohl nicht wirklich als System für ein Notebook geeignet. Wer möchte schon jedesmal das System hoch- und runterfahren, wenn er/sie das Notebook verwenden möchte? Ich hoffe das wird noch kommen. Die Anzahl der Pakete sind, im Gegensatz zu Linux, auch noch recht bescheiden. Dennoch sehe ich für OpenSolaris eine wirklich tolle Zukunft – bin nur gespannt, wie lange dies dauern wird.

    Ciao
    Dennis

    PS. Habe gerade heute morgen einen Artikel über ZFS auf meinem Fileserver geschrieben: http://www.klein2.de/index.php?p=51

  6. Sascha permalink
    29. Januar 2009 20:05

    Hallo Dennis,

    also ich bin noch am überlegen, ob ich OpenSolaris oder FreeBSD nehme. Die Hardware wäre bei mir nicht das Problem. Ich habe auf der Hardware Compatibility List alle Komponenten gefunden, von daher sollte es da keine Probleme.
    Der Hauptanwendungsfall für mich ist ja das tägliche Kopieren meiner TimeMaschine Backups von der TimeCapsule. Und unter FreeBSD solle es bei „heavy IO activitiy“ reproduzierbar zu Kernel Panics kommen.

    Schönen Artikel hast Du da geschrieben. Ich glaube ich werde mal ein FreeBSD aufsetzen und schauen wie es sich mit ZFS verhält.

  7. 30. Januar 2009 00:20

    Hi Sascha,

    ich denke mal die tun sich nicht viel, da FreeBSD es scheinbar sauber portiert hat. Wenn Du keine Hardware-Probleme hast, wieso nicht OpenSolaris? Für mich ist es immer eine Sache des Wissen erweiterns.

    Das mit der TimeMachine ist defintiv auch eine Sache, die ich noch konfigurieren werde. Meinen Mac Pro so zu sichern wäre schon super. Schau Dir mal http://blogs.sun.com/blogfinger/entry/using_zfs_as_an_iscsi an. So werde ich es versuchen. Bei meiner Kiste kommt es auf etwas mehr CPU Last echt nicht an.

    Übrigens: Habe eben einen Videoblog bei mir online gestellt, wo ich Deine Frage zum Thema Kernel Panics drin beantworte 😉

    Ciao
    Dennis

  8. Sascha permalink
    30. Januar 2009 12:43

    Hallo Dennis,

    ja, über diesen Eintrag bin ich auch schon gestolpert. Soweit ich weiß unterstützt FreeBSD kein iscsi im Moment. Meine Macs sollen auch weiterhin auf die TimeCapsule backuppen. Ich werde dann die Backups auf der TC auf den Home Server kopieren, um eine gewisse Sicherheit zu haben falls die TC mal ausfallen sollte.

    Grüße

  9. 30. Januar 2009 12:49

    Hi Sascha,

    das nenne ich jetzt mal Zufall.

    Just in dem Moment als die eMail über Deine Antwort kam, habe ich festgestellt, dass FreeBSD iSCSI _NICHT_ unterstützt. Das ist sehr sehr schade und lässt mich nochmal darüber nachdenken, ob ich nicht doch auf OpenSolaris setzen sollte. Was aber aus 2 Gründen „blöd“ ist, denn sowohl die Netzwerkkarten müsste ich tauschen, als auch eine Grafikkarte einbauen (sehr unschön, denn die Onboard kommt mit dem Xorg von OpenSolaris nicht klar, da OpenSolaris nicht auf VESA geht – vielleicht kann man das ja in den Bootoptionen ändern. Mal schauen.

    Einen RAIDz1 sollte mal eigentlich portieren können, oder? Du hattest da was zu geschrieben, bin mir aber nicht so 100% sicher.

    Ciao
    Dennis

  10. 30. Januar 2009 12:54

    EDIT:

    Auf http://en.jnlin.org/2008/05/14/11/ wird beschrieben, dass es wohl doch unter FreeBSD geht. Was irgendwie dem Wiki von FreeBSD widerspricht (http://wiki.freebsd.org/ZFS).

  11. Sascha permalink
    30. Januar 2009 13:08

    Hallo Dennis,

    ja Du kannst portieren. Ich werde das gleich machen. Ich ziehe gerade mit einem FreeBSD die TC ab und werde den zpool dann in OpenSolaris wieder einbinden. Sollte mit „export“ und „import“ gehen. Was mich eigentlich an OpenSolaris noch stört ist, was Oliver schon meinte, das Paketmanagement und das es keine richtige Server Version gibt. Ich würde gerne auf den Windowmanager verzichten wollen. Mit FreeBSD fühle ich mich im Moment wohler.

    Grüße

  12. 30. Januar 2009 13:27

    Ja, ich würde auch gerne auf den Windowmanager verzichten. Was soll ich auf einem Server damit? Ist doch kein RedHat/CentOS? 😉

    Das Paketmanagement ist allerdings sehr – strange. Um es mal so zu formulieren. Ich hab einige Zeit darauf verwendet, VLC zu installieren (auf meinem Notebook). Ergebnis: Wilde Fehlermeldungen und kein VLC. Nach 2-3h hatte ich dann auch ehrlich gesagt weder Zeit noch Lust dazu.

    FreeBSD ist meiner Ansicht nach recht einfach zu handlen und im Notfall ist das Handbook ja Gold wert.

    Ciao
    Dennis

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