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Was macht eigentlich: Nibbler?

22. September 2009

Der, Anfang des Jahres aufgebaute, Homeserver Nibbler hat sich gut in die Gruppe integriert und ist stets hilfsbereit.

NibblerDas, oder so ähnlich, hätte auf seinem Zeugnis gestanden. Anfang des Jahres habe ich den Homeserver „nibbler“ aufgebaut (siehe hier, hier, hier, hier auch und hier) über den ich hier kurz ein Fazit abgeben möchte. In den letzten Monaten habe ich mal mehr und mal weniger an der Kiste herumgebastelt. FreeBSD als Betriebssystem fühlt sich sehr angenehm an und ich werde in nächster Zeit wohl auf kein anderes OS setzen. Es ist klar strukturiert, einfach zu administrieren und macht mir irgendwie mehr Spaß als der Ubuntu Server und der SuSE Enterprise Server.

Neben seinem eigentlichen Zweck, als redundantes Behältnis für meine Daten zu dienen, erfüllt Nibbler jetzt noch weitere nützliche Zwecke. Er dient als Datenzuspieler für die Plex Installation im Wohnzimmer. Plex läuft meinem MacBookPro, welches am TV via HDMI angeschlossen ist und greift über einen AFP Share auf den Server zu. Full-HD Inhalte jeglicher Art werden ohne Probleme abgespielt, die sich Plex über eine 1Gbit Leitung vom Server holt. Ich kann Plex an dieser Stelle uneingeschränkt empfehlen. In einem späteren Post über mein Heimkino werde ich noch einige Worte darüber verlieren.

Weiterhin dient der Server noch als OpenVPN Server mit dem ich von überall aus in mein heimisches Netzwerk komme und in unsicheren WLANs auch ungestört surfen kann. Praktisch ist der auch somit einfache Zugriff auf meine TimeCapsule. Einziger Wermutstropfen ist die langsame Internetverbindung zu Hause, was das Kopieren von größeren Dateien über das VPN eigentlich unmöglich macht. Zum Surfen reicht es aber noch aus.

Der Stromverbrauch liegt im Schnitt bei ca. 60W. Unter Volllast zeigt mir das Messgerät meist 80W – 100W an. Damit ich immer auf dem Laufenden bin, was auf dem Server passiert setze ich Munin ein. Ein nettes Tool was mir die verschiedensten Parameter als Graphen darstellt. Weiterhin berichtet mir Nibbler über Twitter, ob bei den regelmäßigen Portaudit Checks Probleme aufgetreten sind. Alles in allem bin ich sehr zufrieden.

Habt ihr einen Homeserver? Wofür setzt ihr ihn ein?

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One Comment leave one →
  1. 15. November 2009 18:14

    Moin,

    netter Blog – bin wegen aktuellen Umbauarbeiten an meinem bestehenden Home-Server drauf gestoßen.

    Läuft aktuell mit einem P4, 4x 400GB Platten und OpenSolaris als RAIDZ1 – mit SMB-Sharing (Da AFP unter OpenSolaris ne totale Katastrophe darstellt).
    Dies wird sich nun ändern: Statt dem P4 gibt’s ein Atom 330 und statt dem OpenSolaris werde ich auf FreeNAS setzen.

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